Riki


Geschlecht:

Alter:

Rasse:

Farbe:

Schulterhöhe:

Kastriert/Sterilisiert:

Schutzgebühr:

Aufenthaltsort:

Herkunft:

männlich

ca. 2014

Golden Retriever-Mix

beige

ca. 55 cm

Ja

280 €

Kroatien

Kroatien


Reisekrankheiten- mögliche Infizierungen

                Genaue Infos über die Testungen bitte lesen unter: Reisekrankheiten                   

 

Beschreibung/Lebenslauf

Lili wurde von einer Frau aus ihrem Bekanntenreis um Hilfe für einen zugelaufenen Hund gebeten.
Der Hund Riki ist im Herbst/ Winter letzten Jahres auf der Straße herumgelaufen. Nachdem es kalt wurde, hat die Tochter der Frau den Hund mit in den Hof genommen, dass er wenigstens ein trockenes Plätzchen und Futter über den Winter hat.
Sie haben Ihn Riki genannt. Er hat sich sehr genügsam gezeigt, war ein sehr freundlicher Rüde und alle Versuche, ein Heim für Riki zu finden sind gescheitert.

Die Tochter ist seit Sommer diesen Jahrs nach Osijek zur Weiterbildung umgezogen, der Sohn ist vor paar Jahren nach Deutschland der Arbeit wegen, der Vater ist Saisonarbeiter und viel Unterwegs, so dass die Frau meistens alline mit Riki im Hof / Haus war.
Nun hat die Frau über eine Arbeitsvermittlungsagentur die Möglichkeit eine Arbeit in Deutschland anzutreten. Da Sie das Geld dringend benötigen, wird Sie im Dezember nach Deutschland umziehen.
Aus diesem Grund suchen Sie für Riki ein neues zu Hause. Die Tochter hat vergeblich bisher über facebook Aufrufe gestartet, die Frau hat überall herumgefragt, doch keiner will einen ca. 4 jährigen großen Hund.
Lili kennt die Frau/ Familie schon lange, und hat sich damals gefreut, als Sie den Streunern vorab aufgenommen haben. Nun wurde Sie gebeten, ob Sie mithelfen kann, für Riki ein zu Hause zu finden.
Denn er kann ja nicht auf dem Hof alleine bleiben,… der Mann ist immer wieder tagelang weg, und alle anderen sind verstreut.

Zu Riki:
Er wird auf ca. bis zu 4-jahre geschätzt, nicht kastrierter Goldy-(Mischling?). Sehr lieb, und gelehrig, kennt kleine Kinder, da aus der Nachbarschaft immer 1-2 kleine Jungs den Riki zum Spielen besucht haben. Einzig Katzen mag er nicht, die werden verjagt.
Die Frau kann Riki bis Ende November bis zu Ihrer Abreise behalten, dann müssen Sie sehen, wohin mit Ihm.
Lili wird, wie ich Sie kenne, nicht Nein sagen können Ihn zu übernehmen, denn Sie können Ihn ja schlecht vor das Tor setzen.

Evtl. wäre eine Möglichkeit Ihn zu kastrieren, wenigstens solange er bei der Familie noch ist, und zu impfen ( dies wurde auch nicht gemacht,… war ja ein Streuner und das Geld ist wie immer nicht da ).
Lili hat halt nur Bedenken, wegen Ihrer Katzen, wenn er zu Ihr kommt, muss er eben an die Leine, damit die Miezen nicht ihr blaues Wunder erleben.
Aber vielleicht tut sich ja noch was bis Dezember, auch wenn die Hoffnung für große Hunde gering ist. Schlimm, wie die dort die hohe Arbeitslosigkeit und Geldnot die Familien auseinanderreißt. Aber wenigstens bemühen Sie sich, ihren Streuner unterzubringen und ihn nicht einfach wieder auf die Straße zu setzen.

Update: November:
Riki wurde Ende Oktober kastriert. Er hat die Kastration gut überstanden und ist wieder munter fröhlich auf den Beinen.
Lilli hat Ihn zur Wundversorgung zu sich auf den Hof genommen. Hierbei kann Sie auch etwas besser sein Sozialverhalten beobachten.
Mit Hündinnen hat Riki kein Problem. Mit Lillis Hündinnen verträgt er sich gut, sie laufen zusammen und spielen frei im Hof. Die Rüden ignoriert er, jedoch wird er aufmerksam, und geht in „hab acht Stellung“ wenn er von den Rüden angebellt wird. Sie wollte die Rüden somit nicht zusammenführen, da es Ihr noch zu gefährlich schien, denn immerhin wiegt Riki noch 38 kg. Was eindeutig zu viel ist. Er sollte somit auch etwas abnehmen.
An der Leine laufen, kennt er noch nicht, doch hat Lili mit Ihm schon den einen oder anderen Spaziergang geübt. Man bekommt durch Zuruf seine Aufmerksamkeit und (wie soll es anders auch sein) durch Leckerchen lässt er sich gut motivieren.
Das Gute am „verfressenen „ Riki : mit der positiven Leckerli- Bestätigung, lässt sich gut üben.
Das negative ist, dass man beim Füttern noch vorsichtig sein muss. Er muss auf jeden Fall getrennt von den anderen Hunden gefüttert werden, da er etwas futterneidisch ist. Ebenso sollte der Mensch ihn anfänglich beim Futtern nicht stören. Dies könnten Überbleibsel seines Streuner Daseins auf der Straße sein, als es eben noch nicht täglich Futter gab, und er bestimmt auch hungern musste oder ihm das Futter streitig gemacht wurde.
Ansonsten ist Riki auch noch sehr verspielt. Er sammelt regelrecht alle Bällchen, Spielsachen etc. die im Hof mal liegen bleiben auf, und bringt diese lustigerweise alle zu seinem Schlafplatz in eine ausgepolsterte Gitterbox. Appotierübungen wären somit bestimmt sein Ding.
Menschen gegenüber ist er freundlich und allen neuen gegenüber neugierig. Mit dem richtigen Schliff bei diesem Rohdiamanten, kann bestimmt ein netter Kumpeltyp -Goldy aus ihm werden.

Wenn Sie in Riki ihren Begleiter entdeckt haben und ihm ein Zuhause schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei Martina Achilles.

Kontakt: martina.achilles@aktiv-fuer-hunde-in-not.de

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